Spieler privat
Porträt Andrey Voronin

Hertha-Stürmer Andrey Voronin im Bundesliga-Spiel gegen den Karlsruher SC
In diesem Monat hat sich herthafreundin.de mit Andrey Voronin getroffen, um ein wenig aus dem Leben des ukrainischen Nationalspielers zu erfahren.
Andrey Voronin ist am 21.07.1979 in der ukrainischen Stadt Odessa (1,5 Mio. Einwohner) geboren. Als Einzelkind wuchs er bei seinen Eltern auf, die er immer noch sooft wie möglich in Odessa besucht. Über seine Kindheit sagt Andrey, dass sie toll war – er hatte viele Freunde und spielte schon als kleiner Knirps jeden Tag Fußball.
Mit 6 Jahren kam er in seinen ersten Verein. Später ging er auf die Sportschule in Odessa, um sich noch mehr auf den Fußball konzentrieren zu können. Für ihn war schon immer klar, dass er mal Fußballprofi wird und er hat alles dafür gegeben. Der Zerfall der Sowjetunion war für Andrey persönlich nicht sehr aufregend. Mit 14 Jahren war er zum ersten Mal im „Westen“ – er ist mit der Nationalmannschaft nach Wien geflogen.
Hertha ist Andrey's fünfter deutscher Verein
Seitdem hat Andrey in vielen Städten gelebt und auf Nachfrage verrät er, dass es ihm in Berlin bisher am Besten gefällt. Besonders mag er die Offenheit Berlins und die vielen Möglichkeiten, die ihm die Stadt bietet. Seine Ehefrau und die beiden Kinder – ein einjähriger Sohn und eine vier Monate alte Tochter - sind momentan noch in der Ukraine und müssen sich um Visaangelegenheiten kümmern. Sobald dies erledigt ist, kommen sie nach Berlin. Darauf freut sich Andrey schon sehr, da er jede freie Minute mit seiner Frau und seinen süßen Kindern verbringen will.
Andrey hat vor Hertha bei den deutschen Vereinen Gladbach, Mainz, Köln und Leverkusen gespielt. Aus seiner Zeit in Mainz ist eine enge Freundschaft mit Jürgen Klopp entstanden. Beide haben regen Kontakt – rein privat versteht sich!
Für seine Zukunft wünscht sich Andrey, dass er und seine Familie gesund bleiben und er so lange wie möglich Fußball spielen kann.
Das wünschen wir ihm auch und bedanken uns sehr bei Andrey für diesen Einblick in sein Privatleben.

