Frauen bei Hertha
Arbeiten eigentlich auch Frauen bei Hertha BSC? Ja klar!!! Und zwar eine ganze Menge. Hier wollen wir euch zeigen, welche Frauen bei Hertha BSC arbeiten und was sie machen. Dieses Mal wollen wir euch Sabine Strohschein, die im Service-Bereich arbeitet, vorstellen.
20 Fragen an...
Sabine Strohschein - Amateurabteilung
herthafreundin.de: Freitagmittag vor einem Spieltag? Hast du da besonders viel zu tun?
Sabine Strohschein: Das meiste ist schon erledigt. Die Sachen und Kisten für die Amateurspieler (Trikots, Anzüge, Aufwärmshirts ect.) sind bereits sortiert und auf den richtigen Plätzen. Wir kontrollieren dann noch mal ob alles ok ist und dann sind wir damit auch fertig.
herthafreundin.de: Verfolgst du die Spiele im Olympiastadion oder eines der anderen Teams regelmäßig?
Sabine Strohschein: Eher selten, wenn ich ehrlich bin: Ich bin nicht so ein großer Fußballfan.
herthafreundin.de: Was genau sind deine Tätigkeiten?
Sabine Strohschein: Ich bin verantwortlich für die gesamte Kleidung der Amateur- und Kleinfeldabteilung. Manchmal mache ich auch die Internatswäsche mit. Das heißt ich wasche die gesamte Wäsche. Die meiste Arbeit macht aber das Kontrollieren, ob alles da ist und das sortieren. Jeder Spieler hat seine eigenen Sachen, die sauber wieder auf ihren Platz müssen. Ich gehe dann direkt in die Kabinen wo jeder seinen eigenen Schrank hat und sortiere die Sachen wieder ein. Wenn etwas fehlt, müssen wir den Spieler darauf aufmerksam machen und es melden.
Ich habe drei riesige Waschmaschinen und zwei Trockner zur Verfügung oder kann auch die vier Waschmaschinen der Profis mitbenutzen. Aber ich bin auch viel in den Kabinen und hole die Wäsche beziehungsweise sortiere wieder alles an seinen richtigen Platz.
herthafreundin.de: Wann beginnt dein Arbeitstag und wie lange geht er normalerweise?
Sabine Strohschein: Das ist sehr unterschiedlich. Ich kann mir meine Zeit selber einteilen. Je nach Training bin ich gegen 12 Uhr mittags hier oder manchmal auch erst um 15 Uhr. Wenn am Wochenende ein Spiel ist oder die Jungs trainineren muss ich auch vor Ort sein, um die Wäsche zu machen. Dafür haben wir dann meistens dienstags frei.
herthafreundin.de: Wie lange arbeitest du schon für den Verein und was hast du vorher gemacht?
Sabine Strohschein: Ich habe 1997 angefangen hier zu jobben. Minijob. Danach wurde ich fest eingestellt. Vorher war ich selbständig und hatte einen kleinen Laden mit Geschenkartikeln und einen kleinen Kurierdienst.
herthafreundin.de: Was macht diesen Job so besonders?
Sabine Strohschein: Natürlich ist es spannend, so nah an den Profis zu sein und auch zu sehen, wie die Jungen Spieler zu Profis werden. Auch wenn ich kein großer Fußballfan bin. Und natürlich ist es angenehm, dass ich mir meine Arbeit selber einteilen kann. Die netten Kollegen machen den Arbeitsalltag auch sehr angenehm.
herthafreundin.de: Mit wem arbeitest du bei HERTHA BSC zusammen beziehungsweise mit welcher Abteilung hast du am meisten zu tun?
Sabine Strohschein: Natürlich habe ich viel mit der U23, der Amateurabteilung zu tun. Da ich auch die Trainerkörbe wasche, kenne ich diese auch sehr gut.
herthafreundin.de: Dein Ex-Mann hat auch bei HERTHA BSC gearbeitet?
Sabine Strohschein: Ja, das stimmt. Er war lange am Nordufer tätig und später auch Zeugwart der Amateure.
herthafreundin.de: Habt ihr euch auf der Arbeit kennen gelernt oder seid ihr zusammen zu HERTHA gegangen?
Sabine Strohschein: Nein, wir kannten uns schon vorher und haben dann auch zusammen hier gearbeitet. Er hat mich sozusagen vermittelt.
herthafreundin.de: Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?
Sabine Strohschein: Ausschlafen, mit dem Hund spazieren gehen und viel lesen.
herthafreundin.de: Gibt es ein Lebensmotto, an das du dich hälst?
Sabine Strohschein: Ein Motto direkt nicht. Ich schätze aber sehr die Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit.
herthafreundin.de: Hast du einen Lieblingsort in Berlin?
Sabine Strohschein: Eigentlich nicht. Ich bin gerne in der Umgebung und im Grünen. Und im Urlaub am liebsten in Norwegen.
herthafreundin.de: Hip Hop, Rock/Pop oder doch eher Klassik?
Sabine Strohschein: Ganz klar Pop.
herthafreundin.de: Currywurst oder Döner? Oder doch lieber Hausmannskost?
Sabine Strohschein: Currywurst und Hausmannskost.
herthafreundin.de: Frühaufsteher oder Nachteule?
Sabine Strohschein: Eigentlich eher Frühaufsteher. Und mit dem Hund gehe ich gerne morgens eine Runde.
herthafreundin.de: Sport treiben oder Sport gucken?
Sabine Strohschein: Beides eher nicht.
herthafreundin.de: George Clooney oder Justin Timberlake?
Sabine Strohschein: Justin Timberlake.
herthafreundin.de: Waschbrettbauch oder Wasch"bär"bauch?
Sabine Strohschein: Waschbrettbauch.
herthafreundin.de: 4-4-2 mit Raute oder 4-4-2 mit Viererkette?
Sabine Strohschein: Du hast ja gemerkt dass ich kein großer Fußballexperte bin. Hauptsache wir gewinnen!
Sabine an einer der riesigen Waschmaschinen
Aus dem Oktober: Kiki Zopfy (Marketing und Event)
Aus dem September: Verena Fiorani und Karolina Schwemmer (Empfang)
Aus dem August: gollerplusludwig (Beachvolleyballerinnen)
Aus dem Juli: Anke Gernetzky (Büro Management)
Aus dem Juni: Renée Seckinger (Fanshop)
Aus dem Mai: Anouschka Bernhard (Kleinfeldkoordiantion)
Aus dem April: Magdalena Palewicz (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)




