Fußballersprache

In dieser Rubrik beleuchten wir jeden Monat bestimmte Begriffe aus der Welt des Fußballs. Ob das der Libero, die Blutgrätsche oder der Stollenschuh ist - wir wissen, was es bedeutet. Im November erklären wir euch, wie Deutschland das Gastgeberland der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2011 wurde.

 

"Wiedersehen bei Freunden – welcome back"

"Wiedersehen bei Freunden – welcome back" unter diesem Slogan stand die Bewerbung des Deutschen Fußball-Bundes, die Weltmeisterschaft der Frauen fünf Jahre nach dem Sommermärchen der Männer im Jahr 2006 zurück nach Deutschland zu holen.

"And the winner is… DEUTSCHLAND" hieß es am Dienstag (30.10.07) zum zweiten Mal aus dem Mund von FIFA-Boss Joseph S. Blatter in Zürich. Die Freude der mitgereisten Vertreter war ebenso groß, wie beim damaligen Entscheid der FIFA, die Männer-WM 2006 in Deutschland auszutragen.

Rückzug vieler Bewerber

Deutschland hatte – nach dem Rückzug der Bewerbungen von Frankreich, Australien und der Schweiz  - nur noch einen einzigen Mitkonkurrenten: Kanada. Aber auch Kanada zeigte sich als respektabler Gegner, musste sich jedoch der Entscheidung beugen. Franz Beckenbauer hatte Deutschland schon vorher beste Chancen eingeräumt und als großen Trumpf die hohe Qualität der Stadien gesehen.

Auch das 1212seitige Bewerbungsdossier, dem Konzepte zu den Themen Sicherheit, Akkreditierung, Ticketing, Finanzen, Versicherungen, Medieneinrichtungen, Unterbringung, Transport, Verkehr und Informationstechnologie beigelegt wurden, signalisierte das perfekte Zusammenspiel von DFB und Bundesregierung sowie allen involvierten Ministerien und Institutionen.

Das Sommermärchen soll sich wiederholen

Die WM 2011 in Deutschland ist nun eine große Chance für den Frauen- und Mädchen-Fußball in Deutschland. Eins ist jedoch jetzt schon sicher – Deutschland wird erneut ein guter Gastgeber sein, gemeinsam wird die WM eine große Feier und das Sommermärchen wird in 2011 wiederholt – diesmal hoffentlich mit Titel für das Gastgeberland.

Die deutschen Weltmeisterinnen 2007 - Der Titel 2011 im eigenen Land wäre das Größte

 

Stimmen:

Arne Friedrich:
„Das ist natürlich toll, dass die Frauen ihre WM auch in Deutschland austragen dürfen. Ich bin mir sicher, dass es wieder ein tolles Fest wird und vielleicht wiederholt sich das Sommermärchen von 2006.“

"Wir sind stolz und dankbar, nach der Männer-WM 2006 nun auch die Frauen-WM 2011 ausrichten zu dürfen. Dies ist eine große Ehre für uns", sagte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger kurz nach Bekanntgabe der Entscheidung.

"Ich freue mich auf die WM 2011 in Deutschland. Das wird für alle Teilnehmer ein tolles Event", so Nationalspielerin Birgit Prinz.

 

Die Stadien:

Die WM-Spiele werden in folgenden Stadien ausgetragen:

Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Dresden, Essen, Frankfurt, Leverkusen, Magdeburg, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg.

Aus dem Oktober: kicker-Noten

Aus dem September: Greenkeeper Alan Cairncross

Aus dem August: Fußballschuhe mit Hendrik Herzog

Aus dem Juli: Fußballtechnik mit Sascha Adler

Aus dem Juni: Trainingsmethoden mit Sven Kretschmer

Aus dem Mai: Wie "ticken" Schiedsrichter mit Kevin Langner

Aus dem April: Fußball-Kommandos mit Kevin Stuhr Ellegaard

Aus dem März: Falko Götz erklärt seine Spielsysteme

Aus dem Februar: "Tiere" im Fußball